// Vom Commit zur Steuerung
Wie kommt ein SPS-Stand auf die Maschine?
Zuletzt fachlich geprüft: · Andreas Schönfeld
Über neun Stages, und auf die Steuerung kommt er nur, wenn alle davor grün sind.
Zone 1 · IT-Netz
- /01Commit
- /02Projektexport
- /03Compile
- /04Simulationstest
- /05IEC-62443-Gate
- /06Artefakt
- /07Freigabe
Zone 2 · DMZ
Zone 3 · Fertigung
- /08Deployment Edge
- /09Deployment SPS
- SPS#1038
Auf die Steuerung kommt ein Stand nur, wenn alle davor grün sind; produziert die Maschine, greift die Produktionssperre und der Stand wartet auf das Wartungsfenster.
// 01 Neun Stages
Was passiert in welcher Stage?
Jede Stage hat ihre Werkzeuge und schreibt ihr Ergebnis ins Dashboard.
Seit TIA Portal V21 legt Siemens KOP, FUP, SCL und Datenbausteine als Text ab; damit zeigt der Merge Request im Diff, welche Zeilen sich geändert haben.
Für CODESYS stehen CODESYS Git und der Test Manager bereit, für Rockwell die Emulation mit FactoryTalk Logix Echo.
Seit TIA Portal V21 schreibt das Version Control Interface auch KOP, FUP und SCL als Text (SIMATIC SD), sodass Reviewer im Merge Request jede geänderte Zeile sehen.
| Nr. | Stage | Werkzeuge | Ergebnis im Dashboard |
|---|---|---|---|
| /01 | Commit | Git, Branch, Merge Request | Autor, Commit-ID, Ticket |
| /02 | Projektexport | Openness/VCI (SIMATIC SD), TwinCAT, CODESYS Git, L5X-Export | geänderte Bausteine, Exportformat |
| /03 | Compile | Engineering-Werkzeug auf dem Build-Agenten | Fehler, Warnungen, Werkzeugversion |
| /04 | Simulationstest | PLCSIM Advanced, CODESYS Test Manager, TcUnit, Logix Echo | Testfälle gesamt, bestanden, fehlgeschlagen |
| /05 | IEC-62443-Gate | Secret-Scan, SBOM, CVE-Prüfung, Signatur | Gate-Ergebnis, Befunde, SBOM-Referenz |
| /06 | Artefakt | Archiv mit Bausteinen, Testprotokoll, SBOM | Hash, Signatur, Ablageort |
| /07 | Freigabe | Approval-Gate, Vier-Augen-Prinzip | Freigeber, Zeitpunkt, Kommentar |
| /08 | Deployment Edge | Argo CD oder Flux | Sync-Status je Maschine |
| /09 | Deployment SPS | Wartungsfenster, OPC-UA-Pre-Check, Snapshot | Ergebnis, Dauer, Rollback-Referenz |
// 02 Produktionssperre
Was passiert, wenn die Maschine gerade produziert?
Dann bricht das Deployment ab, ohne die Steuerung zu berühren.
Der freigegebene Stand wartet auf das nächste Wartungsfenster, und dort prüft die Pipeline per OPC UA noch einmal Betriebsart und Auftrag, bevor sie lädt.
Genau das spielen wir im Pilot als Trockenlauf an der realen Maschine durch, samt Rollback danach.
#Demo-Szenario, Baureihe VPA-200, Maschine #1038[stage]Deployment SPS · Stand v4.8.3[ot-proxy]Tunnel aus der DMZ in die Fertigungszone steht[pre-check]OPC UA · Betriebsart AUTOMATIK · Auftrag aktiv[lock]Produktion gesperrt. Abbruch, Steuerung unverändert[queue]v4.8.3 wartet auf das nächste Wartungsfenster[window]Wartungsfenster geöffnet[pre-check]OPC UA · Betriebsart HAND · kein Auftrag[snapshot]v4.8.2 gesichert, Rollback-Referenz gesetzt[deploy]v4.8.3 geladen · Ist-Stand bestätigt[audit]Freigeber, Zeitpunkt, Hash protokolliert// 03 Edge und SPS
Warum laufen Edge und SPS getrennt?
Edge-Workloads gehen per Argo CD oder Flux automatisch auf Soll, das SPS-Programm nur mit Freigabe im Wartungsfenster.

Nächster Schritt
Erstgespräch zum Pilot.
Ob sich ein Pilot für Ihre Anlagen lohnt, klären wir vorher.
Im Erstgespräch gehen wir Toolchain, Baureihe oder Anlage und die Rolle Ihres Systemhauses durch, und Sie wissen danach, wie die erste Pipeline aussähe.
30 Minuten · unverbindlich · kein Vertriebsgespräch