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IndustrialFlowBY COMQUENT, zur Startseite

// Plattform

Woraus besteht IndustrialFlow?

Zuletzt fachlich geprüft: · Andreas Schönfeld

IndustrialFlow besteht aus einem Jenkins-Kern und fünf Bausteinen, die Jenkins für die Fertigung und die Leittechnik brauchbar machen: Oberfläche, KI-Assistent, OT-Proxy, OT-Zustände in der Pipeline und Nachweise.

// 01 Kurz erklärt

Was ist IndustrialFlow?

IndustrialFlow ist die CI/CD-Plattform von Comquent für Industrial DevOps.
Sie baut auf Jenkins auf, versioniert SPS- und Leittechnik-Projekte in Git, testet Steuerungscode gegen virtuelle Steuerungen und bringt freigegebene Stände nur über einen OT-Proxy und im Wartungsfenster auf die Anlage.
Die Plattform läuft vollständig im eigenen Netz.

Geöffneter Schaltschrank mit SPS-Modulen und blauer Verdrahtung, an der Tür eine orange Signalleuchte
Wo ein Stand läuft: die Steuerung im Schaltschrank.Symbolbild, mit KI erzeugt

// 02 Zonen nach IEC 62443

Wo läuft welcher Teil?

Jenkins-Kern im IT-Netz, OT-Proxy in der DMZ, Steuerungen in der Fertigungszone.
Was davon in Ihrem Netz läuft, entscheiden Sie; ohne Verbindung nach außen funktioniert alles.

Abb. · Die IT-Phase endet mit einem signierten Artefakt.
In die OT-Zone gelangt es nur über den OT-Proxy, auf die Steuerung erst nach Freigabe und bestandenem Pre-Check; die Edge-Schicht hält sich dagegen automatisch auf dem freigegebenen Stand.

// 03 Bausteine

Was leistet jeder Baustein?

Jenkins bleibt der Kern; fünf Bausteine bringen Oberfläche, KI-Assistent, OT-Proxy, OT-Zustände und Nachweise dazu.

  • /01

    Jenkins als Kern

    Was bei Ihnen läuft, läuft weiter.

    Bestehende Jenkinsfiles und Shared Libraries laufen unverändert, das Plugin-Verzeichnis von Jenkins umfasst mehr als 2.000 Erweiterungen.
    Eine vorhandene Jenkins-Instanz übernehmen wir nach unserer Erfahrung in weniger als einem Arbeitstag.
    Wer zehn Jahre Pipeline-Logik hat, schreibt davon keine Zeile ab.

    Installation per Docker Compose · Grundinstallation in etwa zehn Minuten

  • /02

    Industrial DevOps Dashboard

    Flotte, Stationen, Pipelines auf einer Oberfläche.

    Die Weboberfläche zeigt für jede Maschine oder Station den freigegebenen und den gelesenen Stand, dazu Vorlagen für industrielle Pipelines und einen Pipeline-Assistenten im Chat.
    Das Dashboard greift nie selbst schreibend auf eine Steuerung zu.
    Jede Änderung läuft über die Pipeline mit ihren Gates.

    Flottenansicht · Stationsübersicht mit Netzschema · Maschinenakte · Vorlagengalerie

  • /03

    KI-Assistent, auch ohne Cloud

    Die Ursache eines Build-Fehlers in Klartext.

    Der Assistent analysiert gescheiterte Builds, bewertet das Risiko eines Merge Requests und erzeugt Pipelines aus einer Beschreibung in Klartext.
    Im Werksnetz läuft er lokal über Ollama mit einem Open-Weight-Modell, sonst über die Claude API; Build-Logs werden vor jedem externen Aufruf bereinigt.
    Für das lokale Modell planen wir einen GPU-Server mit mindestens 24 GB Grafikspeicher ein.

    Fehleranalyse · Risikobewertung · Pipeline aus Klartext

  • /04

    OT-Proxy in der DMZ

    Die Segmentierung bleibt, wie sie ist.

    Der OT-Proxy sitzt in der DMZ und bringt Deployments per TLS-Tunnel in die OT-Zone, nach dem Zonen- und Conduit-Modell der IEC 62443.
    Er baut seine Verbindung von innen nach außen auf, eingehende Verbindungen in die Fertigungszone gibt es nicht.
    Bei Versorgern übernimmt diese Rolle ein OT-Agent in der Zone der Leittechnik, der Stände liest und nur im Auftrag einer freigegebenen Pipeline schreibt.

    OPC UA · IEC 60870-5-104 · IEC 61850 · Modbus TCP

  • /05

    OT-Zustände in der Pipeline

    Wartungsfenster und Stillstand sind Pipeline-Schritte.

    Ein freigegebener Stand wartet, bis das Wartungsfenster der Maschine öffnet.
    Vor dem Laden liest die Pipeline per OPC UA Betriebsart und laufenden Auftrag; produziert die Maschine, greift die Produktionssperre und die Steuerung bleibt unberührt.
    Vor jedem Deployment entsteht ein Snapshot, zu dem die Pipeline bei einem Fehler zurückkehrt.

    Wartungsfenster · Produktionssperre · Snapshot und Rollback · Audit-Trail je Stand

  • /06

    Nachweise aus jedem Build

    Das Audit findet die Belege fertig vor.

    Jeder Build liefert eine SBOM in CycloneDX und SPDX mit VEX-Angaben, ob eine Schwachstelle im Produkt ausnutzbar ist.
    Jedes Release bringt ein Nachweispaket mit: PDF-Bericht, ZIP mit den Originalartefakten und ein JSON-Manifest mit den Hashes aller Dateien.
    Gegliedert wird es nach dem Regelwerk, das für Sie gilt.

    SBOM je Build · Signatur je Artefakt · Nachweispaket je Release oder Anlage

Bild S-01TODO(andreas): Dashboard mit Flottenansicht: Maschinen mit freigegebenem und gelesenem Stand
Demo-SzenarioIndustrial DevOps Dashboard, Flottenansicht.
Screenshot aus dem UI-Prototyp folgt.
HinweiseAbgrenzung

Was IndustrialFlow bewusst nicht tut.

  1. H.01SPS-Code wird nicht im Dashboard bearbeitet.
    Das bleibt im Engineering-Werkzeug.
  2. H.02Aus der Oberfläche gibt es keinen direkten Download auf eine Steuerung, nur den Start einer Pipeline.
  3. H.03IndustrialFlow steuert keine Prozesse und ersetzt weder Netzleitsystem noch Prozessleitsystem.
  4. H.04Die Installed-Base-Verwaltung bleibt im ERP oder CRM; IndustrialFlow liest diese Daten.

Nächster Schritt

Erstgespräch zum Pilot.

Ob sich ein Pilot für Ihre Anlagen lohnt, klären wir vorher.
Im Erstgespräch gehen wir Toolchain, Baureihe oder Anlage und die Rolle Ihres Systemhauses durch, und Sie wissen danach, wie die erste Pipeline aussähe.

30 Minuten · unverbindlich · kein Vertriebsgespräch

TODO(andreas): Porträtfoto für das Erstgespräch
Andreas SchönfeldGeschäftsführer, Comquent GmbH